Der Baustoff-Anbieter Xella profitierte im Geschäftsjahr 2021 von einer sich erholenden Baubranche. Die Unternehmensgruppe stellt Wandlösungen für Wohn- und Gewerbebauten her. Unter Einbezug der Geschäftseinheiten Bau- und Dämmstoffe stieg der Umsatz des Unternehmens um 12,7 Prozent auf 1,698 Mrd. Euro (2020: 1,507 Mrd. Euro). Der Umsatz der Geschäftseinheit Baustoffe wuchs um 9,2 Prozent auf 1,171 Mrd. Euro (2020: 1,072 Mrd. Euro). Um sich künftig auf Baustofflösungen zu fokussieren, hatte Xella Anfang Januar 2022 seine Dämmstoff-Geschäftseinheit Ursa verkauft. Diese Transaktion wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen.
Das Unternehmen bedient eine sich schnell wandelnde Branche, die laut Xella zunehmend von der Nachfrage nach effizientem, weniger arbeitsintensivem und nachhaltigem Bauen geprägt ist. Daher hat der Hersteller eine ESG-Strategie entwickelt (Environmental, Social, Governance). Sie beinhaltet unter anderem die Senkung der CO2-Emissionen, die Weiterentwicklung der Kreislauffähigkeit von Materialien und die Reduzierung des Rohstoffverbrauchs.