Die Mehrzahl der europäischen Verbraucher befinde sich aktuell in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite drohen Brexit, Handelskonflikte und schwächere Wachstumsperspektiven in wichtigen Exportmärkten wie China, auf der anderen Seite bleibt der Arbeitsmarkt robust, die Lohnzuwächse steigen und die Preise für Rohöl sind moderat, begründen die Marktforscher die Entwicklung.
Dabei gehen sie auch auf die Verkaufsflächenausstattung ein. Zwar erzielte die Summe aller betrachteten Länder auch 2018 ein Verkaufsflächenplus, jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. So hielt sich das EU-weite Einwohner- und Verkaufsflächenwachstum 2018 die Waage. Die pro-Kopf-Verkaufsfläche verharrte beim Vorjahreswert von 1,13m². Zu den Top 3 bei der Pro-Kopf-Ausstattung zählen die Beneluxstaaten Belgien (1,66m²) und Niederlande (1,60m²) sowie Österreich (1,62m²).
Bei der Flächenproduktivität gab es europaweit im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung im Spitzentrio. Luxemburg bleibt unangefochtener Spitzenreiter (ca. 7.250 Euro/m²) und hat seine Flächenleistung 2018 sogar noch leicht gesteigert (+1,40 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei folgen Norwegen (rund 6.430 Euro/m²) und die Schweiz (rund 6.220 Euro/m²). Analog zur Verkaufsflächenausstattung ist die Spannbreite der Flächenproduktivität zwischen den betrachteten europäischen Ländern weiterhin groß. Die Umsatzleistung der Einzelhändler nimmt deutlich ab, je weiter man nach Osten beziehungsweise Südosten blickt.





