1900 erweitert Sohn Wilhelm Hornbach den väterlichen Betrieb durch eine "Baumaterialien-Handlung".
Nach 1945: Neben dem Baustoffhandel wird die Produktion von Haus- und Gemeindekläranlagen in der nächsten Generation mit Albert und Wilhelm Hornbach junior ein wichtiges Standbein für weiteres Wachstum. Hornbach siedelt dafür um nach Bornheim bei Landau.
Und hier fängt die Baumarktgeschichte von Hornbach an:
1968 eröffnet Otmar Hornbach, der Ur-Enkel des Firmengründers, in Bornheim nahe Landau (Rheinland-Pfalz) den ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt des Unternehmens.
1968-1977 entstehen in mehreren pfälzischen Städten Hornbach-Baumärkte.
1980: In Karlsruhe öffnet der erste großflächige Megastore mit 8.000 m² Verkaufsfläche. Hornbach wird in Deutschland zum führenden Spezialisten im Segment der großflächigen Märkte. Diese sind heute im Durchschnitt mehr als 11.000 m² groß.
1981-1989: Hornbach lässt sich mit 16 Filialen in ganz Süddeutschland nieder. Das Sortiment umfasst mittlerweile 40.000 Artikel.
1987 geht die Hornbach Holding AG an die Börse. Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf über 700.
1991: Nach dem Fall der Mauer baut Hornbach als erstes Unternehmen der Baumarktbranche in den neuen Bundesländern große Bau- und Gartenmärkte im Hornbach-Standard: Dresden macht den Anfang, ist der größte Baumarkt in Deutschland und verfügt bereits über ein Abhollager für Baustoffe.
1993: Die bereits 1992 gegründete Hornbach Baumarkt AG geht an die Börse.
Ab 1994: Das Expansionstempo zieht an: Bis Ende der 90er Jahre werden pro Jahr durchschnittlich acht neue Standorte eröffnet.
1996 beginnt mit Österreich Hornbachs Expansion ins Ausland: Inzwischen gibt es Filialen in Österreich, den Niederlanden, Tschechien, Luxemburg, Schweiz, Schweden, der Slowakei und Rumänien.
2002: Hornbach besteht 125 Jahre und eröffnet in Littau bei Luzern den ersten Bau- und Gartenmarkt in der Schweiz. In diesem Jahr wird die Stiftung "Menschen in Not" gegründet.
2003: Premiere in Schweden: In Göteborg wird im Oktober die Eröffnung des ersten Hornbach-Baumarktes in Skandinavien gefeiert. Es ist gleichzeitig die Geburt einer neuen Marktgeneration mit integriertem Drive In-Baustoffzentrum.
2004: Hornbach betritt den Bondmarkt und begibt eine 250 Mio. Euro Anleihe. Das Unternehmen expandiert in die Slowakei und eröffnet in Bratislava den ersten Markt.
2005: Im Oktober feiert die Hornbach-Baumarkt-AG in Vilshofen-Pleinting (Niederbayern) die Eröffnung eines weiteren Logistikzentrums. Nach Lehrte bei Hannover und Essingen in der Pfalz ist es der dritte zentrale Umschlagspunkt (ZUP) zur Anlieferung, Umsortierung und Weiterleitung gebündelter Ware an die Märkte.
2007 In Bukarest öffnet im Juni der erste Markt in Rumänien. Damit gibt es Hornbach in neun Ländern. Und Otmar Hornbach erhält den "Lifetime Award" vom BHB und dem Dähne Verlag für sein Lebenswerk.
2008: Mit Markteröffnungen in Bukarest (Rumänien) und Biel (Schweiz) überwiegt nach 1998 erneut die Expansion im Ausland gegenüber dem Inland.
2009: Mit Blick auf die wachsende Bedeutung der sozialen Medien tritt Hornbach Facebook bei.
2010: Im Dezember fällt unter dem Motto "Hornbach kommt heim" der Startschuss für den Online-Verkauf in Deutschland.Otmar Hornbach erhält 2007 den "Lifetime Award" vom BHB und vom Dähne Verlag. Das langjährige Hornbach-Vorstandsmitglied Manfred Valder erhält diesen Preis 2016.
2014: Ende der strategischen Allianz mit dem Kingfisher-Konzern. Eröffnung der Standorte aus dem Praktiker/Max-Bahr-Portfolio in modernem Hornbach-Gewand: Trier, Schwabach, Ulm, Lüneburg, Kamen, Saarbrücken.
2015: Eröffnung des 150. Hornbach Bau- und Gartenmarktes in Geleen, Niederlande. Umwandlung der Holding in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien.
2018: Mit der Live-Schaltung des Online-Shops in Rumänien ist Hornbach im gesamten europäischen Verbreitungsgebiet der Bau- und Gartenmärkte des Unternehmens kanalübergreifend im E-Commerce aktiv.