Trautwein war 35 Jahre für das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (EDE) leitend tätig. In dieser Zeit wuchs das Familienunternehmen zum umsatzstärksten Einkaufsverbund des Produktionsverbindungshandels in Europa .Bis 2004 war Trautwein Vorsitzender der Geschäftsführung, danach stand er fast zehn Jahre lang dem Beirat vor.
Bereits 2002 gründete Trautwein die gemeinnützige EDE Stiftung. Zentrale Aufgabe ist die Bildungsförderung. Seit Gründung hat die Stiftung über 300 berufsbegleitende Stipendien an junge Fach- und Führungskräfte mittelständischer Familienunternehmen im Produktionsverbindungshandel vergeben.
In Wuppertal sind das EDE und die Stiftung eng mit der Gründung und Förderung der Junior Uni, des Bergischen Kinder- und Jugendhospiz, der Schumpeter School Stiftung an der Bergischen Universität, dem Wiederaufbau der Station Natur und Umwelt sowie der Wuppertaler Tafel verbunden. Darüber hinaus gehören zahlreiche Kultur-, Bürger- und Sozialprojekte in der Stadt zum Förderportfolio.
In seinen Dankesworten machte Trautwein deutlich, dass er die Ehrung stellvertretend für alle Ideengeber, Initiatoren und engagierten Umsetzer im Haupt- wie im Ehrenamt entgegengenommen habe. Bereits 1989 hatte er das Bundesverdienstkreuz am Bande für ehrenamtliches Wirken in verschiedenen Wirtschaftsverbänden, Kammern sowie beim Handels- und Finanzgericht erhalten. Seit 2013 ist er Träger des Ehrenringes der Stadt Wuppertal.