Der Außenumsatz der österreichischen 3e-Gruppe ist im Jahr 2024 um 2,6 Prozent auf 693 Mio. Euro gesunken. Das Jahr sei von globalen Unsicherheiten, wirtschaftlichen Herausforderungen und ungünstiger Witterung geprägt gewesen, heißt es zur Begründung in einer Pressemitteilung. Vom Umsatz entfielen 208 Mio. Euro auf das Ausland. Die Gruppe ist außer in Österreich (155 Mitglieder) in 13 weiteren Ländern (185 Mitglieder) vertreten: Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Estland, Italien, Kroatien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn
Für 2025 kündigt die Fachhandelskooperation, zu der unter anderem die Vertriebslinie Let’s do it mit Schwerpunkt Werkzeugfachhandel gehört, an, sich strategisch neu aufzustellen. Im Zentrum stehen, so das Unternehmen, ein klares Bekenntnis zur individuellen Unterstützung und Regionalität der Mitgliedsbetriebe, der Ausbau des B2B-Geschäfts, die Stärkung der Eigenmarken sowie Investitionen in digitale und logistische Strukturen.
„Wir investieren bewusst in jene Bereiche, die unseren Mitgliedern echten Mehrwert bieten“, erklärt dazu Vorstand Bernhard Reiter. Neben einer fokussierten Konsumentenansprache im Einzelhandel rückt der B2B-Bereich zunehmend in den Mittelpunkt. Gewerbliche Kunden sollen künftig durch individuelle Lösungen, spezialisierte Sortimente und verstärkte Vertriebsunterstützung gezielter angesprochen und betreut werden.
Während sich der österreichische Markt aus Sicht von 3e derzeit stabil zeigt, treibt die Gruppe ihre internationale Expansion voran. Große Wachstumsmöglichkeiten sieht sie insbesondere in Südosteuropa: Dort konnte nicht nur das Geschäft weiter ausgebaut, sondern auch die Mitgliederzahl gesteigert werden. 2025 soll diese Entwicklung fortgesetzt werden.